Pickel erkennen und richtig reagieren

Pickel sind ein alltägliches Problem, mit dem wohl jeder schon zu tun hatte. Aber worum handelt es sich bei Pickeln eigentlich genau? Als Pickel bezeichnet man verstopfte Hautporen, unter denen sich Fett, abgestorbene Haut und Bakterien ansammeln und mitunter entzünden. Die menschliche Haut besitzt Talgdrüsen, deren Fettproduktion die Haut vor Austrocknung schützt. Das Fett ist notwendig um die Haut feucht und geschmeidig zu halten. Gleichzeitig werden mit dem Fett der Talgdrüsen auch abgestorbene Hautzellen „abtransportiert“. Es kann bei diesem Prozess zu Verstopfungen kommen, indem die alten Hautzellen sich vor den Ausgang der Poren setzen und diesen verschließen. Dringen von außen dann noch Bakterien ein, kommt es in der verstopften Pore zu den entzündlichen Prozessen, welche die Anhebungen auf der Haut die wir als Pickel bezeichnen, erzeugen. Pickel haben einen rötlichen Rand und sind mit weißlichem Eiter in der Mitte gefüllt.

Pickel entstehen jedoch auch noch auf eine zweite Weise, indem die Talgdrüsen ein Übermaß an Fett in zu kurzer Zeit produzieren. Eine solche Überproduktion lässt sich in vielen Fällen auf hormonelle Veränderungen im Körper zurückführen. Deshalb sind Pickel ein typisches Phänomen nicht nur bei Pubertierenden, sondern auch während der Periode, sowie bei einer Schwangerschaft.

Um das Auftreten von Pickeln im Vorfeld zu vermeiden, empfiehlt es sich morgens und abends die Haut zu reinigen. Mit Hilfe von warmen Wasser, lassen sich die Poren öffnen. Auch ein Saunagang führt durch die hohen Temperaturen und dem Schwitzen zu einer Öffnung und Reinigung der Poren.