Schweißdrüsenentzündung erkennen und richtig reagieren

Schweißdrüsen sind die Temperaturregler des Körpers, sozusagen die Klimaanlage. Schwitzen ist somit eine Reaktion des Körpers, wenn es zu warm wird. Der gebildete Schweiß verdunstet auf der Hautoberfläche, wodurch die Haut gekühlt wird.

Schweißdrüsen kommen vor allem an den Achseln, Handflächen und Fußsohlen sowie am Rücken, Gesäß und Genitalbereich in großer Zahl vor.

Besonders betroffen von Schweißdrüsenentzündungen ist der Bereich der Achseln. Hier sind sie nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern auch sehr schmerzhaft! Die ohnehin sehr empfindliche Haut wird durch Rasur, Deodorants und reibende Kleidung zusätzlich gereizt. Ein übermäßiges Schwitzen fördert zudem die Besiedlung mit Bakterien. Durch kleinste Verletzungen, die unbemerkt bleiben können, dringen die Bakterien in die verletzte Haut ein und verursachen eine Entzündung. Diese wird sehr häufig von einem schmerzhaften Brennen und Juckreiz begleitet.

Durch eine regelmäßige Enthaarung der Achseln können zudem auch Haare einwachsen und sich unter der Hautoberfläche ausbreiten. Eitrige Entzündungen sind die Folge.

Schweißdrüsenentzündungen, aber auch eingewachsene Haare sind in der Regel gut zu behandeln. Die Heilung kann durch das Auftragen einer „Zugsalbe“ gefördert werden. Zudem sollte auf eine angemessene Hygiene und Säuberung geachtet werden, um eine Ausbreitung der Bakterien zu verhindern.